Als Bautrockner ihr Partner in der Wasserschadensanierung

Nachdem Wasser- oder Feuchtigkeitsschäden fachgerecht behoben wurde, geht es an die Folgearbeiten: Die Trocknung der Bausubstanz. Erfahren Sie hier, worauf es bei der Trocknung ankommt und wie diese durchgeführt wird. Die ATES Wasserengel sind als Bautrockner Ihr erster Ansprechpartner, der alle Leistungen aus einer Hand bietet und seit über 15 Jahren zuverlässigen und schnellen Service bietet.

Wasserschaden & Rohrbruch: Wann muss eine Trocknung durchgeführt werden?

Die Anwendungsfälle für Trocknungsmaßnahmen sind vielfältig. In der Regel müssen Trocknungen nach der Behebung folgender Schadensursachen durchgeführt werden:

  • Bauschäden wie Rohrbrüche, undichte Leitungen, Fugenrisse
  • Eindringen von Niederschlagswasser durch das Dach (Regen und Schnee)
  • bei Überschwemmungen oder einem Anstieg des Grundwasserpegels dringt Wasser am tiefsten offenen Punkt ein: defektes Baufundament, Kellerfenster, Abflüsse, Brunnenschacht
  • Beschlag und Kondensation, vor allem in Kellerwänden
  • feuchte Luft dringt durch Windlasten ein
  • Unsachgemäße Lüftung und Zirkulation (insbesondere bei Dämmschichten)
Schon gewusst? In Bestandsbauten, die bereits bewohnt sind, werden täglich mehrere Liter Wasser durch Tätigkeiten und Prozesse wie Körperwärme, Duschen, Kochen und Lüftung in die Räumlichkeiten abgegeben.

Gründliche Trocknung ist das A und O

Der Trocknung kommt eine besondere Rolle zu. Wird diese nicht gründlich vorgenommen, verbleibt eine Restfeuchtigkeit in Wänden, Decken und Böden, sodass es nur eine Frage der Zeit ist, bis Folgeschäden wie Schimmelbefall oder Feuchtigkeitsflecken entstehen.

Wichtig für Bautrockner: Jeder Schaden ist individuell

Je nach Schadenart und -quelle werden unterschiedliche Verfahren und Methoden für die Trocknung notwendig. Daher ist eine fachgerechte Analyse des Schadens und seiner Quelle unerlässlich. ATES Wasserengel ist ein auf die Trocknung spezialisiertes Unternehmen und steht Ihnen für die Trocknung mit Rat und Tat zur Seite.


Kondensationstrocknung

Mit der Kondensationstrocknung wird die Luft von Räumlichkeiten entfeuchtet, die von Wasserschäden betroffen sind.

Wie funktioniert die Kondensationstrocknung?

Der Kreislauf der Kondensationstrocknung besteht aus den folgenden Schritten:

  1. Feuchte Luft wird angesaugt und gekühlt
  2. Die Luftfeuchte kondensiert
  3. Entstehendes Kondenswasser wird in ein Behältnis abgeführt
  4. Die entfeuchtete Luft wird erwärmt
  5. Die getrocknete Luft wird in den Raum wieder abgegeben

Vorteile der Kondenstrocknung

Der große Vorteil dieser Methode ist, dass die Trocknung kontinuierlich stattfindet und nicht schlagartig Luftfeuchtigkeit entzogen wird. Das ist für die Bausubstanz besonders schonend. Zudem ist der Energieverbrauch vergleichsweise gering, sodass dieses Verfahren besonders umweltschonend ist.

Optimale Voraussetzungen

Für den Einsatz von Kondensationstrocknern ist die Raumtemperatur von großer Bedeutung. Diese sollte idealerweise zwischen 20° und 25° Celsius liegen. Zudem sollte dem Raum keine weitere Luft zugeführt werden, z.B. durch offenstehende Fenster und Türen. Weiterhin müssen alle Wasserschäden bereits lokalisiert und behoben sein.


Dämmschichttrocknung

Die Dämmschichttrocknung kommt in vielen Schadensfällen zum Einsatz und erfordert ein tiefergehendes Verständnis vom Aufbau des Bauwerks und der Planung der Trocknungsmaßnahme. In Kombination mit Wasserabscheidern, Trocknungsaggregat, Schalldämpfer und Hepa-Filter ist die Unterdrucktrockung als Sonderfall der Dämmschichttrocknung aktueller Stand der Technik in der Trocknungsbranche und bietet viele Vorteile für Kunden und Trocknungsunternehmen.

Leistungsoptimierter Energieverbrauch

Der Stromverbrauch der von uns eingesetzten Trocknungsgeräte steht in direkter Wechselbeziehung zur Leistung. So können wir einen geringen Energieverbrauch in den unterschiedlichen Trocknungsphasen ermöglichen. Denn die Trocknung findet nicht zu jeder Zeit mit gleicher Leistung statt und wird entsprechend der Messwerte reguliert.

Kontrolle der Trocknung über das Internet

Mit smarten Trocknungsgeräten ist eine Fernkontrolle der Moment-Leistung und eine Analyse der Moment-Messwerte möglich. Das bietet für Betroffene und Versicherungen den Vorteil, dass der Zeitaufwand für Trocknungsmaßnahmen und die hiermit verbundenen Kosten verringert werden und eine Mitarbeit von Bewohnern auf ein Minimum reduziert wird.

Früher im Überdruck-Verfahren

Bei diesem (veralteten) Verfahren wird erwärmte und trockene Luft in die Dämmschicht gepresst. Diese kann dann die Feuchtigkeit der Dämmschicht anreichern und entweicht über die Randfugen oder Entlastungsöffnungen in den Raum. Die im Raum aufgestellten Entfeuchtungsaggregate trocknen die Luft erneut. Der hierbei entstehende Kreislauf sorgt für eine optimale materialspezifische Ausgleichsfeuchte.

Heute: Unterdruck-Verfahren

Das Unterdruck-Verfahren läuft ähnlich wie das Überdruck-Verfahren ab und unterscheidet sich im Wesentlichen durch die Richtung des Luftstroms. Hier wird die Luft nicht in die Dämmschicht gedrückt, sondern durch Ventilatoren der Dämmschicht entzogen. Durch das entstehende Vakuum wird dann Luft über die Randfugen und Entlastungsöffnungen angesogen. Auch hier befindet sich ein Aggregat zur Entfeuchtung im Raum, sodass eine Ausgleichsfeuchte erzielt wird, die materialspezifisch optimal ist.

Vorteile des Unterdruck-Verfahrens

Die Vorteile der Unterdruck-Trockner sprechen eindeutig für den Einsatz dieses Verfahrens. Denn beim Überdruck-Verfahren besteht oftmals die Gefahr, dass Atemluft durch Allergene, krebsverdächtige Mikrofaser und Sporen kontaminiert wird und somit von erheblichen Gesundheitsrisiken auszugehen ist.


Adsorptionstrocknung

In bestimmten Konstellationen wird anstelle der Kondenstrocknung die Adsorptionstrocknung verwendet.

In Adsorptionstrocknern dreht sich ein Trockenrad, das mit hygroskopischen Stoffen (Silikagel oder Lithiumchlorid) beschichtet ist. Durch diesen Oberflächenaufbau wird der einströmenden Luft Wasser entzogen.

Um eine dauerhafte Entfeuchtung zu unterstützen, muss die Feuchtigkeit auch wieder abgegeben werden. Hierbei kommt Heißluft zum Einsatz, die den im Rotor gebundenen Dampf aus dem Silikagel bläst.

Auch bei diseem Verfahren wird zu hohe Luftfeuchtigkeit kontrolliert reduziert und eine effiziente Trocknung ermöglicht.


Bautrocknung

Ganz allgemein gesprochen versteht man unter Bautrocknung die Trocknung eines Bauwerks. Zum einen wird in der Bauphase die Baufeuchte ausgetrocknet, die durch den Bauprozess eingebracht wurde. Und zum anderen wird nach Abschluss der Bauphase in die Bausubstanz nachträglich eingedrungenes Wasser entzogen.

Schäden in neueren Bauten entstehen häufig auch unterhalb der Oberfläche und sind daher mit bloßem Auge nicht zu erkennen.

Ursachen für Baufeuchte

Für die sogenannte Baufeuchte kann es unterschiedliche Gründe geben, so zum Beispiel:

  • Lagerung von Baustoffen in feuchten Umgebungen auf der Baustelle
  • Entstehung von Feuchtigkeit durch Abbindevorgänge
  • Überschüssiges Mörtelwasser

Kostenlose Erstberatung vom Bautrockner ☎ 0 61 98 - 58 68 78

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